Heuete im Allmendli
Der Jahreshöhepunkt wartete am 5. September auf uns: nach einem rekord-heissen und -trockenem Sommer fanden sich insgesamt 22 Helferinnen und Helfer ein beim Allmendli. Einige hatten natürlich schon zuvor alles Material inklusive Kochausrüstung geladen beim Wöschhüsli.
Obwohl der Sommer der Natur richtig zugesetzt hat, hatte die Trockenheit für uns Vorteile: Die Wiese konnte problemlos mit dem Traktor befahren werden und auch die paar etwas unerwarteten Regentropfen änderten daran nichts. Somit mussten "nur" Mädli zusammengerecht werden, die von Bauer direkt abgeholt wurden. Die Honerette war also nur Zuschauerin, ebenso wie die Tücher zum Zusammentragen des Heus. Aber es waren sich alle einig: geht schon viel ringer als mit dem Container, in den das Heu oben über den Rand gewuchtet werden musste!
Natürlich durfte auch ein gutes Znüni nicht fehlen. Mit vielen Gipfeli, Nussstengeln und Mandelgipfeln wurde für die nötige Stärkung gesorgt, bevor es nochmals an die Arbeit ging. Dank der vielen helfenden Hände ging die Arbeit zügig voran, und schon bald war die Wiese wieder aufgeräumt. Da alles gut lief und alle fleissig mitanpackten, waren die Arbeit bereits gegen 11 Uhr erledigt. Anschliessend wurde noch etwas Beschäftigung gesucht, damit auch ein bisschen Zmittag Platz hatte nach dem üppigen Znüni.
Auf dem Gaskocher in einem grossen Wok wurde ein feines Mah Meh zubereitet. Nach der Arbeit schmeckte das Mittagessen besonders gut und bot Gelegenheit, den gelungenen Vormittag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Ein herzlicher Dank geht an alle, die mitgeholfen haben. Dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten konnten wir die Heuete zügig und erfolgreich abschliessen – und es blieb mehr Zeit für geselliges Zusammensein.
Bilder: Peder Zipperlen, Aurore Delory
Text: Karin Edler




